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Was ist Sandstein?

Sandstein wird von den Fachwissenschaftlern zu den Sedimentgesteinen gerechnet. Aus dem Naturstein sind nicht nur unzählige Kulturdenkmale entstanden, sondern bestimmte Sorten haben in Europa ganze Regionen geprägt. Sandstein ist aber genauso ein Baustoff, der sich für den privaten Einsatz eignet. In Deutschland wird nicht nur einheimischer Sandstein, sondern auch viel Material aus Asien, insbesondere aus Indien, gehandelt.

Dieses Foto aus dem Garten einer jonastone Kundin zeigt, wie phantastisch Sandstein mit anderen Natursteinen harmoniert. Die Terrasse ist mit Travertin gepflastert, Beete und Stufen mit Sandsteinen eingefasst, im Beet liegt Glensander, die Treppe setzt an einen Weg aus Natursteinkieseln an.

Wer das Entstehen von Sandsteinen begreifen will, erinnert sich am besten an die Stunden der Kinderzeit, die im Sandkasten verbracht wurden. Kuchenbacken mit Plastikförmchen, Burgen auftürmen, Tunnel graben. Am schönsten war es, wenn es gerade geregnet hatte und der Sand noch nicht ganz trocken war. Nasser Sand in eine Form gepresst – das eignete sich schon für ein paar Gestalt gewordene Kinderträume.

Damit sind wir schon fast bei der Entstehung von Sandstein angekommen. Hier sind Sandkörner unterschiedlicher Größe miteinander verkittet. Die Körner selbst bestehen überwiegend aus Quarz. Die Verbindung kommt durch karbonatisches, kieseliges oder eisenreiches Bindemittel zustande ("Die Entwicklungsgeschichte der Erde", S. 648). Die Körner können rund bis kantig sein, sie sind zwischen 0,063 mm und 2 mm groß. Nicht nur Quarz kann vorkommen, auch andere Mineralien oder Gesteinsbruchstücke sind als "Sandkorndquelle" möglich. Sandsteine, deren Körner größer als das angegebene Maß sind, werden konglomeratische Sandsteine genannt, bei kleineren Korngrößen spricht man von schluffigen bzw. tonigen Sandsteinen.

Auch "Vermischungen" kommen vor. Ein Stein, der je zur Hälfte aus Calcit und Quarz besteht, wird Kalksandstein genannt. Grauwacke ist ein polygenes Gestein (polygen = mehrere Quellen) mit, wie es in einem Informationsblatt des Landratsamts Hameln-Bad Pyrmont heißt, "Geröllen von Quarz, Kieselschiefer, Feldspat, besonders aber Zerreibungsmaterial von Tonschiefer (mindestens 50 %)".

Immer wieder interessant ist, dass eine Gruppe von Mineralien für die Farben der Natursteine – also auch der Sandsteine – verantwortlich ist

  • Rot und Braun: Hämatit (Roteisenstein).

  • Gelb bis Braun: Limonit (Brauneisenstein)

  • Grau: Ton

  • Schwarz, schwarzbraun: organische Einschlüsse (Pflanzenreste)

Sandstein sollte nur dann Sandstein genannt werden, wenn es sich auch um Sandstein handelt. Es kommt manchmal vor, dass Quarzit als Sandstein bezeichnet wird: Das ist nicht korrekt – vielmehr ist Sandstein das "Ausgangsprodukt" von Quarzit (der völlig andere Eigenschaften hat).

Will man langfristig Freude an Sandsteinen haben, muss man adäquat mit ihnen umgehen. Es gibt Sorten, die nicht sehr verwitterungsbeständig sind und viel Wasser aufnehmen. Andere Sandsteine sind "massiver" und widerstandsfähiger sind.

Wer sich intensiver mit Sandsteinen auseinandersetzt, wird sich bald an ihrer herben, manchmal gar etwas rauen Schönheit freuen – ganz egal ob es sich um die Steine einer Gartenterrasse oder die hochherrschaftliche Fassade eines Hamburger Reederei-Hauptsitzes handelt. Nicht nur die reiche Farbauswahl, auch die vielfältigen Oberflächenbearbeitungen, in denen Sandstein zu haben ist, machen ihn interessant.

Sandsteine werden hierzulande nicht nur aus einheimischer Produktion, sondern auch aus anderen Ländern, vor allem aus Asien, angeboten. Das Sortiment ist ausgesprochen vielfältig, für nahezu jeden Zweck gibt es das passende Material.

Wir wollen Ihnen auf diesen Websites etwas mehr über Sandstein erzählen und Ihnen interessante Beispiele vorstellen.


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